Aktuell

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260 Jahre Lebenserfahrung im Dienste der Paritätischen Idee

 

Der Paritätische feierte den 70. Geburtstag seines Vorsitzenden, Prof. Reiner Feth, sowie die 95. Geburtstage seiner Ehrenvorsitzenden, Dr. Martin Klewitz und Dr. Joachim Gräff

 

Ehrenamtliches Engagement hält offenbar jung und sichert ein langes Leben. Auf diesen Gedanken kommt man unweigerlich, wenn man die drei Jubilare erlebt, die als Vorsitzende den Verband in den letzten 50 Jahren mitgeprägt haben bzw. noch immer mitprägen.

Prof-feth

Mit 70. Jahren ist der aktuelle Vorsitzende des Verbandes, Prof. Reiner Feth, der jüngste der drei paritätischen Urgesteine, zu deren Ehren der Landesverband Rheinland-Pfalz / Saarland am 25. Januar 2013 einen Empfang im Restaurant Schloss Halberg ausrichtete.

Geboren 1943, machte Prof. Feth zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Als Sozialarbeiter begann er sich dann für die Belange anderer Menschen einzusetzen und engagierte sich in der Jugendhilfe, der Jugendbildungs- und der Gemeinwesenarbeit. Parallel dazu machte er sein Diplom in Soziologie. Seit 1979 ist Reiner Feth Professor für Sozialarbeitswissenschaft, Interventions- und Organisationslehre Sozialer Arbeit sowie Gemeinwesenarbeit an der Katholischen Hochschule für Soziale Arbeit Saarbrücken, der er seit 1987 zunächst als Prorektor und von 1993 bis 2001 als Rektor vorgestanden hat.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Professor Feth auch auf politischer Ebene in Gremien für die Belange von hilfsbedürftigen Menschen. So gehört er beispielsweise der Härtefallkommission des Saarlandes an und ist seit Oktober 2010 Mitglied im Landesbeirat für Sozialhilfe.

Seit 1989 ist Professor Feth Mitglied im Vorstand des Paritätischen Landesverbandes und seit 1993 dessen Landesvorsitzender.

dr-klewitz

Für Dr. Martin Klewitz gehört bürgerliches Engagement seit früher Kindheit selbstverständlich zu seinem Leben. Schon 1928 setzte sich der damals 11-jährige Martin Klewitz in der Kindergruppe des Deutschen Guttempler-Ordens für Belange hilfsbedürftiger Menschen ein. Nach dem Studium der Elektrotechnik und später der Kunstgeschichte engagierte sich Dr. Klewitz neben seiner beruflichen Tätigkeit weiterhin ehrenamtlich. So zählte er 1957 zu den Mitbegründern des DPWV Saarland. Von 1963 bis 1972 übernahm er den Landesvorsitz. 1972 gestaltete er die Fusion mit dem Landesverband Rheinland-Pfalz mit und war bis 1989 Vorsitzender im gemeinsamen rheinland-pfälzischen / saarländischen Landesverband. Das Saarland würdigte die Leistungen von Dr. Klewitz 1989 mit dem Verdienstorden des Landes. Bis heute ist der ehemalige Landeskonservator des Saarlandes a. D. als Ehrenvorsitzender Mitglied im Vorstand des Landesverbandes.

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An der Spitze des Verbandes folgte 1989 Dr. Joachim Gräff auf Dr. Klewitz.Der Ur-Saarbrücker ging in der Landeshauptstadt zur Schule und machte dort sein Abitur. Nach dem Jurastudium begann er 1952 seine Karriere beim saarländischen Sozialministerium und gestaltete auf ministerieller Ebene die saarländische Wohlfahrt aktiv mit. Auch im Ruhestand setzte sich Dr. Gräff ehrenamtlich ein, beispielsweise als Geschäftsführer der saarländischen Krebsliga (1982 – 1988). Ein weiterer Schwerpunkt seines Engagements war die Verbesserung des gesellschaftlichen Klimas für ältere Menschen. Als Vorsitzender der Vereinigung „Lange Aktiv Bleiben“ oder als Vorsitzender des Vereins Altenwerk und Altenkultur, verkörperte er beispielhaft die Aufgabenstellung dieser Vereinigungen. Er ist quasi der Prototyp für das Motto „lange-aktiv-bleiben“. Seit 1998 ist der ehemalige leitende Ministerialdirigent a. D. Träger des Saarländischen Verdienstordens. Dr. Gräff ist seit 1988 für den Paritätischen aktiv und war zwischen 1989 und 1993 dessen Vorsitzender. Bis heute gehört er dem Vorstand des Landesverbandes an und ist seit 2005 Ehrenvorsitzender.

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Fotos: plb

 

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