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Interdisziplinäre Frühförderung vor neuen Herausforderungen

2008 führte das Saarland die Interdisziplinäre Frühförderung ein. Kinder mit Beinträchtigung (Derzeit sind dies im Saarland 2800 Kinder bis zum 6. Lebensjahr) bekommen heilpädagogische Förderung, die durch das Land (80%) und die Kassen (20%) bezahlt werden. Der Rechnungshof des Saarlandes will an dieser Stelle 1 Million Euro einsparen. So soll die Diagnostik an einer zentralen, unabhängigen Stelle erfolgen.

Das Bundesteilhabegesetz verpflichtet die Kassen ab Mitte 2019 35% der Kosten zu übernehmen. Bernward Hellmanns (Liga der freien Wohlfahrtspflege Saar) sieht die Diagnostik an einer zentralen Stelle im Saarland kritisch, da diese für viele Familien schwer zugänglich ist. Derzeit findet die Diagnostik und Therapie durch 14 Stellen der Wohlfahrtsverbände überwiegend in der Familie des Kindes statt.

SR1

Almut Mengel-Föhl, Psychologin der GPS bei der Diagnostik

 

Den Beitrag können Sie bis zum April 2019 in der Mediathek des Saarländischen Rundfunks ansehen:
http://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=60759

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